Aus der heutigen MAZ:

„Idee für leere Oberschule – Stadtpolitiker fordert Nutzung für die Busch-Grundschule

Die Stadtverwaltung hält sich bedeckt. Die Antwort auf eine MAZ-Anfrage zur künftigen Nutzung der Bredow-Oberschule wurde vertagt. Für den Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses im Stadtrat, Tobias Schröter (SPD), stellt sich diese Frage gar nicht. Er geht fest davon aus, dass die Busch-Grundschule und der Hort das Gebäude nutzen werden.

Die Grundschule teilt sich den großen Gebäudekomplex in der Rosa-Luxemburg-Straße schon mit der Oberschule. „Es gibt zwar keine ausdrücklichen Beschlüsse, aber es ist immer kommuniziert worden, dass die Grundschule sich ausdehnen kann“, sagte Schröter der MAZ. Er fügt hinzu: „Anderslautende Informationen aus der Verwaltung sind mir nicht bekannt. Das Gebäude der bisherigen Bredow-Oberschule wird nicht leer stehen.“ Allmählich drängt die Zeit. Schule und Eltern brauchen Klarheit. Die Königs Wusterhausener Schullandschaft verändert sich einschneidend. Zum neuen Schuljahr wird die Gesamtschule mit Abiturstufe eröffnet. Sie zieht ins Gebäude der Herder-Oberschule in der Erich-Weinert-Straße ein, die Schule wird ebenfalls im Sommer aufgelöst.

Für die Busch-Grundschule kommt das nach Ansicht von Schröter zur rechten Zeit. „Sie platzt aus allen Nähten.“ Derzeit werden dort knapp 320 Schüler unterrichtet. Schröter rechnet damit, dass die Zahl durch den Einwohnerzuwachs im Einzugsgebiet der Schule weiter steigen wird. Er rechnet daher künftig mit einer Vierzügigkeit. Vor zwei Jahren hatten SVV-Fraktionen schon einmal die Bildung eines Schulzentrums für Königs Wusterhausen mit einer Grund- und Oberschule an zwei Standorten vorgeschlagen. Demnach sollten Grundschule und Hort in der Luxemburgstraße, die Oberschule in der Weinertstraße untergebracht werden.“

Warum wird der Kunstrasenplatz nicht gebaut?

Bereits am 27.02.2017 wurde mit 31 zu 1 Stimmen der Bau eines Fußball-Kunstrasenplatzes auf dem Gelände des FSV Eintracht in Zeesen beschlossen. Der Standort ist also eigentlich klar. Seitdem wiederholte der Stadtrat den Beschluss mehrfach und stellte alle notwendigen Finanzmittel bereit – passiert ist aber bisher nichts. Der Verein sammelte hunderte Unterschriften, ich fragte mehrmals den aktuellen Stand der Umsetzung an. Ergebnis immer: nichts. 

Auf die Nachfrage eines Vaters, dessen Sohn im Verein spielt, zum Projekt Kunstrasenplatz führte Bürgermeister Ennullat aus, dass man eine Standortsuche beauftragt habe. Wofür suchen wir einen Standort, wenn die Entscheidung längst gefallen ist? Fühlt sich das Rathaus an die Beschlüsse des obersten Organs der Stadt nicht gebunden? Wieso wird der Beschluss seit zwei Jahren nicht umgesetzt? Geht es hier noch um den Sport und die Vereine oder soll ein Projekt nur verhindert werden?

Die Aussagen in der gestrigen Sitzung lassen mich etwas ratlos zurück. Der Kunstrasenplatz ist lange versprochen. Ich finde: Versprechen muss man auch einlösen. Sonst verspielt Politik jede Glaubwürdigkeit und jedes Vertrauen. 

Ich bleibe dabei: der Kunstrasenplatz muss kommen und endlich Realität werden.

Zwischen Trump und Brexit – Welche Zukunft hat die Europäische Union?

„Klartext in KW“ mit Simon Vaut, Europakandidat der SPD Brandenburg

Was 1951 mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl begann entwickelte sich in 68 Jahren zu einem einzigartigen Friedensprojekt für unseren Kontinent. Die Europäische Union ist die Antwort auf das dunkelste europäische Kapitel im 20. Jahrhundert und wurde zurecht im Jahr 2012 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

Trotz aller europäischen Errungenschaften steigen Skepsis und Ablehnung der Menschen gegenüber dem Gemeinschaftsprojekt. Zu intransparent, zu bürokratisch, zu undemokratisch sind häufige Vorwürfe. Hinzu kommen Eurokrise, Flüchtlingskrise, erstarkender Rechtspopulismus und der Brexit, die zur Selbstbeschäftigung geführt haben und die EU damit als wichtiger Partner auf dem internationalen Parkett, in einer sich verändernden Weltordnung, ihre Rolle nur schwer wahrnehmen konnte.
Ist die Europäische Union noch ein zukunftsfähiges Modell? Wie kann man die Europäische Union modernisieren und wie kann man das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen? Welchen Beitrag sollte und kann die Sozialdemokratie dazu leisten?
Wir möchten gemeinsam mit dem Europakandidaten der SPD Brandenburg zur Europawahl am 26. Mai 2019, Simon Vaut und den Bürgerinnen und Bürgern dazu ins Gespräch kommen und laden ein zur Veranstaltung

Klartext in KW
Zwischen Trump und Brexit – Welche Zukunft hat die Europäische Union?
Mittwoch, 20.02.2019 – 19 Uhr
AWO-Wohnpark, Kirchplatz 15, 15711 Königs Wusterhausen.

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen aus dem rechtsextremen (Parteien)Spektrum von der Veranstaltung auszuschließen.

FRAKTIONSGEMEINSCHAFT AUFGELÖST

Die Stadtverordneten von SPD und Wir-für-KW gehen ab dem 07.02.2019 wieder getrennte Wege. Darauf einigten sich die beiden Vertragspartner auf ihrer letzten gemeinsamen Fraktionssitzung.

Der Fraktionsvorsitzende Ludwig Scheetz erklärt dazu: „Nach anderthalb Jahren sehr konstruktiver Zusammenarbeit haben sich beide Partner im Einvernehmen zu dem Schritt entschlossen. Wir wollen auch in Zukunft weiter punktuell bei Sachthemen zusammenarbeiten. Für uns steht die kritisch-konstruktive Sachpolitik im Mittelpunkt unserer Arbeit und das auch in Bezug auf die Arbeit der Stadtverwaltung. Da unterscheiden sich im Politikstil durchaus unsere Ansätze. Die SPD in der Stadtverordnetenversammlung wird bis zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 keine neuen Bündnisse oder Kooperationen eingehen. Wir werden je nach Thema schauen, mit wem wir unsere Ziele umsetzen können und mit allen demokratischen Kräften in der Stadtverordnetenversammlung dazu jederzeit Gespräche führen.“

Team der SPD Dahme-Spreewald zur Kreistagswahl

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkreis 2 (Königs Wusterhausen):

➡️ 1. Ludwig Scheetz
➡️ 2. Sarah Seifert
➡️ 3. Georg Hanke
➡️ 4. Nancy Engel
➡️ 5. Dr. Lutz Franzke
➡️ 6. Jacqueline Beyes
➡️ 7. Sascha Jankowsky
➡️ 8. Katharina Knaack
➡️ 9. Lambert Wolff
➡️ 10. Ina Engel
➡️ 11. Tobias Schröter
➡️ 12. Björn Stecher
➡️ 13. Alexander Kunath
➡️ 14. Niko Dorendorf (parteilos)
➡️ 15. Thorsten Kleis (parteilos)
➡️ 16. Björn Hellmund

Auf dem heißen Stuhl – Teil 2

Intensive und teilweise emotionale Diskussion beim zweiten heißen Stuhl gestern in den Kavalierhäusern. Die Stadtverordneten Tobias Schröter, Elke Voigt, Ludwig Scheetz und Nancy Engel stellten sich der Diskussion zur Bilanz und zu den Herausforderungen der Stadtpolitik. Dabei sind viele wichtige Hinweise und gute Ideen entstanden, die wir gern für die Erstellung unseres Wahlprogramms aufnehmen. Den Entwurf unseres Programms gibt es in den kommenden Wochen.

Grundsteinlegung für die neue Kita im Neubaugebiet – Fertigstellung im November.

Als erstes werden die Kinder der gegenüber liegenden Kita Spielspaß einziehen, damit das alte Gebäude abgerissen und ein Neubau an gleicher Stelle entstehen kann. Danach ziehen die Kinder in ihre neue Kita Spielspaß und der Modulbau ist frei für weitere Kitaplätze. 

Zeit wird’s auch – die Zustände in der alten Kita Spielspaß sind schon zu lange schrecklich und gefährlich. Die Kinder, Erzieherinnen und Erzieher der Integrationskita haben etwas besseres verdient. Ich freue mich, dass nun ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Dafür habe ich mich gemeinsam mit vielen anderen gegen viele Widerstände seit 2014 eingesetzt!

Das Team steht! – SPD Dahme-Spreewald zieht mit 76 Kandidatinnen und Kandidaten in den Kreistagswahlkampf

Die SPD im Landkreis Dahme-Spreewald stellte am Samstag, den 26. Januar 2019 auf ihrer Kreiswahlkonferenz im Dorfgemeinschaftshaus im Königs Wusterhausener Ortsteil Diepensee die personellen Weichen für die anstehenden Kommunalwahlen am 26. Mai. Mit insgesamt 76 Kandidatinnen und Kandidaten in den fünf Wahlkreisen möchte die SPD den Wählerinnen und Wählern ein vielfältiges Personalangebot unterbreiten und setzt neben Erfahrung auch auf neue Gesichter. Ich kandidiere im Wahlkreis 2 (Königs Wusterhausen) auf Listenplatz 11.

Die Unterbezirksvorsitzende Tina Fischer erklärt dazu: „Wir wollen unseren Landkreis weiter voranbringen. Dabei können auf ein starkes Team bauen: Mit den ehemaligen Bürgermeistern Beate Burgschweiger, Bernd Speer, Dieter Freihoff, Bianca Luban und Dr. Lutz Franzke bringen wir viel kommunalpolitisches Know-how und Erfahrung mit. Weiterhin ist es Wertschätzung unserer Arbeit der vergangenen Jahre und ein klares demokratisches Bekenntnis, dass sich auch parteilose Kandidatinnen und Kandidaten bereit erklärt haben die SPD mit ihrer Kandidatur zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem Thorsten Kleis und Niko Dorendorf aus Königs Wusterhausen, sowie Heiko Witte aus Zeuthen, Anja Schmidt, Andreas Lehmann und Jochen Brehm aus Bestensee, Siegbert Nimtz aus Heidesee und der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Schwielochsee, Rainer Hilgenfeld.“

Die Kandidatenlisten der SPD Dahme-Spreewald zeigen, dass sie gesellschaftlich gut vernetzt ist, neben Vereinsvorsitzenden und Feuerwehrleuten kandidieren mit Heiko Piekorz in Lübben auch aktive Betriebsräte und Gewerkschafter. Besonders stolz ist Tina Fischer auf die Vielzahl von jungen Kandidatinnen und Kandidaten: „Wir treten mit insgesamt 19 Kandidatinnen und Kandidaten an, die unter 40 Jahre alt sind, das ist ein Viertel. Der jüngste Kandidat, Lambert Wolff aus Königs Wusterhausen, ist gerade 18 Jahre alt.“ Zu den weiteren jungen Kandidaten gehören unter anderem Dominic Lübke (23) aus Schulzendorf, Florian Hillgruber (19) aus Zeuthen oder Tobias Schröter (25) aus Königs Wusterhausen.

Als Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten treten Tina Fischer im Wahlkreis 1 (Eichwalde, Schulzendorf, Wildau, Zeuthen), Ludwig Scheetz im Wahlkreis 2 (Königs Wusterhausen), Thomas Irmer im Wahlkreis 3 (Bestensee, Mittenwalde, Schönefeld), Sascha Philipp im Wahlkreis 4 (Heidesee, Märkische Heide, Schenkenländchen, Unterspreewald) und Sylvia Lehmann im Wahlkreis 5 (Heideblick, Lieberose/Oberspreewald, Lübben, Luckau) an.

Fischer weiter: „Bei diesem bunten Team haben wir alle einen roten Faden: starker Zusammenhalt, Offenheit und klares Zeichen gegen Hetzer und Angstmacher setzen.“

Die komplette Liste: https://www.spd-lds.de/kreistagswahl-2019/

Auf dem heißen Stuhl in Wernsdorf

Gestern haben sich Ludwig Scheetz und ich als Stadtverordnete und Spitzenkandidaten für die SPD auf den heißen Stuhl begeben und standen den Bürgerinnen und Bürgern im Anglerheim in Wernsdorf Rede und Antwort.

In einer sehr angenehmen Atmosphäre wurde intensiv über den Straßenbau, die Sanierung von Gehwegen, den Ausbau der Bildungsinfrakstruktur, die Sauberkeit in den Ortsteilen und die Verbesserung des Informationsaustausches zwischen Stadtverordnetenversammlung und Ortsteilen diskutiert. Verbrannt haben wir uns aber zum Glück nicht.

Weiter geht’s am kommenden MIttwoch in den Kavalierhäusern mit dem zweiten Teil auf dem heißen Stuhl.