Antrag beschlossen: Öffentlichkeitsarbeit der Stadt – Bürgernähe durch soziale Netzwerke

Folgenden von mir formulierten Antrag hat die Stadtverordnetenversammlung am 13.07. mit großer Mehrheit beschlossen:

Die Stadtverordnetenversammlung Königs Wusterhausen beschließt Folgendes:

Die Stadt Königs Wusterhausen soll ihre Öffentlichkeitsarbeit erweitern sowie verbessern und zeigt dabei Bürgernähe durch einfachen und schnellen Zugang zu Informationen.

Die folgenden möglichen Maßnahmen prüft der Bürgermeister nach ihrem zeitlichen, finanziellen und personalen Aufwand. Dabei ist auch auf rechtliche und technische Problemstellung einzugehen sowie der Datenschutz zu berücksichtigen.

1. Die Stadt eröffnet ein Profil im sozialen Netzwerk Facebook. Diese Seite ist als Institutionsseite zu gestalten.

2. Die Stadt richtet sich einen Account beim Kurznachrichtendienst Twitter ein. Dieser kann mit der Facebook-Seite verknüpft, sodass Inhalte nicht mehrfach generiert werden müssen.

3. Auf den oben genannten Profilen stellt die Stadtverwaltung, d. h. die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, regelmäßig Neuigkeiten ein. Darin sind Veranstaltungen, aktuelle Meldungen, Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung und anderes einzustellen.

4. Die Stadtverwaltung fertigt bis spätestens 3 Tage nach einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung oder eines Ausschusses kurze Zusammenfassungen an. Darin enthalten sind Beschlüsse und deren Ergebnisse, Informationen der Verwaltung und andere wichtige Vorkommnisse. Die Niederschriften sind davon nic ht berührt und etwaige Persönlichkeitsrechte zu wahren.

Die Ergebnisse dieser Prüfung sind dem Ausschuss für Stadtmarketing zur Sitzung am 17. September vorzulegen.

Begründung:

Immer wieder wird von Bürgerinnen und Bürgern der Wunsch nach mehr Informationen aus der Stadt laut.

Im Internetzeitalter dienen als schnelle Kommunikationswege gerade soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Viele Einwohnerinnen und Einwohner nutzen diese und sind so schnell zu erreichen. Beispiele sind die Städte Ludwigsfelde und Vetschau. Für eine moderne und dynamische Stadt wie die unsere, sind diese Kommunikationswege nur zeitgemäß. Im Zuge der Prüfung dieser Möglichkeiten holt die Stadtverwaltung Erfahrungen aus den genannten Kommunen ein. Auch der Landkreis Dahme-Spreewald nutzt neuerdings Facebook als Kommunikationsplattform. Die ersten Reaktionen waren äußerst positiv.